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Das subsaharische Afrika beheimatet die am schnellsten wachsende katholische Bevölkerung der Welt — über 280 Millionen Gläubige, fast ein Fünftel aller Katholiken weltweit — und die 11-tägige Reise von Papst Leo XIV nach Algerien, Kamerun, Angola und Äquatorialguinea rückte die Afrikanische Kirche ins Zentrum seines Pontifikats. Frühere Päpste unternahmen wegweisende Besuche: Johannes Paul II reiste 14-mal nach Afrika; Benedikt XVI zweimal; aber Algerien hatte bis jetzt noch nie einen papstlichen Besuch erhalten. Die Themen der Reise — Frieden, Evangelisierung, Migration und Ökologie — haben eine besondere Bedeutung in Angola, wo der Katholizismus seit 1491 präsent ist und ungefähr 70% der Bevölkerung katholisch sind, und in Äquatorialguinea, wo die Zahl über 90% liegt. Kamerun beherbergt etwa 11 Millionen Katholiken, die von acht kirchlichen Provinzen bedient werden und es zu einer der wichtigsten Kirchen Zentralafrikas machen.
Das Fürstentum Monaco hatte seit dem Besuch von Johannes Paul II im Jahr 1985 keinen Papstbesuch erhalten - was den eintägigen Stopp von Papst Leo XIV am 28. März 2026 zum ersten in 41 Jahren machte. Trotz seiner Fläche von nur 2,5 km² ist Monaco eines der katholischsten Gebiete Europas: Über 80% der 38.000 Einwohner bekennen den Glauben, bedient von einer im Jahr 1887 gegründeten Diözese unter dem Erzbischof von Monaco. Der Besuch konzentrierte sich auf Diplomatie und Zeugnis - der Heilige Vater brachte eine Botschaft des Friedens, der integralen Ökologie und der Verantwortung wohlhabender Nationen, als Brücken des Dialogs und nicht als Inseln des Privilegs zu handeln.