Papst Leo XIV. auf den Kanarischen Inseln: Gran Canaria und Teneriffa — 11.–12. Juni 2026
Papst Leo XIV. auf den Kanarischen Inseln — 11.–12. Juni 2026 Die letzte Etappe der Apostolischen Reise von Papst Leo XIV. nach Spanien führt ihn auf die Kanarischen Inseln — den Archipel, der zum wichtigsten maritimen…
Papst Leo XIV. auf den Kanarischen Inseln — 11.–12. Juni 2026
Die letzte Etappe der Apostolischen Reise von Papst Leo XIV. nach Spanien führt ihn auf die Kanarischen Inseln — den Archipel, der zum wichtigsten maritimen Eingangstor nach Europa für Migranten aus Westafrika geworden ist. Kein Papst hatte die Kanarischen Inseln je zuvor besucht.
Donnerstag, 11. Juni — Gran Canaria
Der Papst landet um 10:50 Uhr auf dem Militärflughafen Gando. Er fährt dann zum Hafen von Arguineguín — einem der wichtigsten Anlandepunkte für Migranten, die die Inseln auf dem Seeweg erreichen. Er hört die Zeugnisse von vier Migranten aus Afrika und Lateinamerika und legt ein Blumengebinde zum Gedenken an die Tausenden nieder, die bei der Überfahrt gestorben sind.
Am Nachmittag trifft der Papst religiöse Führer in der Kathedrale Santa Ana in Las Palmas de Gran Canaria.
Der Tag endet um 18:30 Uhr mit einer Freiluftmesse im Estadio de Gran Canaria, zu der rund 50.000 Gläubige erwartet werden.
Freitag, 12. Juni — Teneriffa und Abschied
Papst Leo XIV. landet um 9:10 Uhr am Flughafen Los Rodeos in Santa Cruz de Tenerife. Sein erster Besuch gilt Las Raíces, einem Aufnahmezentrum für Migranten, die auf dem Seeweg aus Subsahara-Afrika angekommen sind.
Um 10:10 Uhr nimmt er an einer Begegnung auf der Plaza del Cristo de La Laguna in San Cristóbal de La Laguna teil.
Um 12:15 Uhr feiert der Papst die Abschlussmesse seiner Spanienreise im Hafen von Santa Cruz de Tenerife, mit der Abschiedszeremonie um 14:30 Uhr. Um 15:00 Uhr reist er nach Rom ab, mit erwartetem Ankunft um 20:10 Uhr.
Migration im Mittelpunkt
Die Kanarischen Inseln empfangen jährlich Tausende von Migranten auf fragilen Booten, die den Atlantik aus Westafrika überqueren. Die Anwesenheit des Papstes am Hafen von Arguineguín stellt die Kirche unmittelbar an die vorderste Linie der europäischen Migrationsfrage.
Quelle: Euronews


