Papst Leo betont den Glauben während der Angelusansprache
In seiner wöchentlichen Angelusansprache sprach Papst Leo die versammelten Pilger auf dem Petersplatz an und hob die transformative Natur des Glaubens hervor. Er erklärte: "Die Anwesenheit Jesu verändert alles", während…

In seiner wöchentlichen Angelusansprache sprach Papst Leo die versammelten Pilger auf dem Petersplatz an und hob die transformative Natur des Glaubens hervor. Er erklärte: "Die Anwesenheit Jesu verändert alles", während er über die Evangeliumslesung des Tages reflektierte, die beschreibt, wie Jesus während eines Sturms auf dem Wasser läufend zu seinen Jüngern kam (vgl. Mt 14:22–33).
Der Papst stellte fest, dass trotz der Ängste der Jünger die Worte Christi: "Habt Vertrauen, ich bin es, fürchtet euch nicht!" dazu gedacht waren, sie in ihrer Not zu beruhigen. Er verdeutlichte, wie dieser Moment Petrus dazu brachte, zu versuchen, auf Jesus zuzugehen, und betonte letztlich die Notwendigkeit, den Glauben aufrechtzuerhalten und Jesus nicht aus den Augen zu verlieren.
Papst Leo betonte weiter die Erklärung des Glaubens der Jünger: "Wahrlich, du bist der Sohn Gottes!" Er verband diese Bekräfigung mit einer anderen Passage im Matthäusevangelium, wo Jesus lehrt: "Wenn ihr Glauben habt und nicht zweifelt, [...] könnt ihr zu diesem Berg sagen: 'Werg dich ins Meer!' und es wird geschehen" (Mt 21:21). Laut dem Papst spiegelt dies den tiefen Frieden wider, den Christus inmitten der Herausforderungen des Lebens bringen kann.
Der Papst zog zwei wichtige Lektionen aus dem Wunder: die Bedeutung von Demut im Erfolg und die Notwendigkeit von Hoffnung in schwierigen Zeiten. Er erinnerte die Gläubigen daran, dass selbst in Momenten, die aussichtslos erscheinen, "Jesus uns nicht verlässt" und forderte die Gemeinde auf, ihn durch Gebet, Sakramente und das Hören auf sein Wort in ihr Leben aufzunehmen, um Frieden und Kraft zu finden. Die Ansprache endete mit einem Gebet um die Fürsprache der Jungfrau Maria und ermutigte dazu, Vertrauen in Gott zu haben, wie es durch ihren Glauben verkörpert wird.


